Zitat der Woche

Zitat der Woche – KW 44

»Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.«

(Dante Alighieri)

Hier ist es, das versprochene zweite Zitat in dieser Woche. Denn in der vergangenen hatte ich ja etwas geschludert…

Vielleicht kommen Euch Dante Alighieris Worte zum Thema Eigenverantwortung vom Tenor her schon ein bisschen durchgekaut vor, angesichts der Zitate, die ich in den ersten Wochen hier besprochen habe. Der gute Dante spricht mir aber so sehr aus der Seele, dass ich mich dazu entschieden habe, es dennoch zu posten – auch und im Besonderen, weil sich die Aussage des Zitats von Tag zu Tag mehr mit meinen eigenen Erfahrungen deckt.

Mein Entschluss, mich nächstes Frühjahr selbstständig zu machen, ist mir nicht leicht gefallen. Ihm ging eine lange Phase des Abwägens, des Wiederverwerfens und des Wiederhervorholens voraus. Ich habe die typischen Ängste und die üblichen Hoffnungen gefühlt und durchdacht, und mal überwog das eine, dann wieder das andere – bis eines Tages völlig klar war, dass es für mich nur mehr diesen einen Weg geben kann. (mehr …)

Zitat der Woche – KW 43

„Viel wandern macht bewandert.“

(Otto Kimmig)

Daher verzeiht mir bitte, dass ich es in der vergangenen Woche versäumt habe, das Zitat der Woche zu diskutieren. Es sei hiermit sozusagen nachgereicht…

Immerhin war ich auf Bildungsreise, wenn man den Worten des großen deutschen Philologen Otto Kimmig Glauben schenken darf. (mehr …)

Zitat der Woche – KW 42

»Gedanken sind nicht stets parat,/

man schreibt auch, wenn man keine hat.«

(Wilhelm Busch)

Diese – freilich nicht gerade unbekannte – Weisheit soll uns diese Woche gleich an zweierlei erinnern. Das ist vielleicht ein bisschen viel verlangt von so wenigen Worten, aber ich glaube, die schaffen das. Sind ja immerhin vom großen Wilhelm Busch.

Erinnerung Nr. 1: Gräm Dich nicht, wenn Du zu denjenigen Menschen gehörst, die nicht ununterbrochen von den Musen geküsst werden. Es geht den meisten, ich möchte sogar sagen: fast allen Autoren so wie Dir. (mehr …)

Zitat der Woche – KW 41

»Damals sagte ich zu meiner Frau: ›Ich werde ein ganz gefährliches Experiment beginnen. Ich werde für das Publikum schreiben, und ich werde so schreiben, dass alle verstehen, was ich meine.‹«

(Marcel Reich-Ranicki)

Ein hervorragender Plan, findet ihr nicht? Und im Grunde gilt das doch fürs Reden genauso wie fürs Schreiben. Schon im Studium hab ich mich immer und immer wieder über die Professoren geärgert, die sich dermaßen verschraubt ausgedrückt haben, dass sie eigentlich einen Übersetzer gebraucht hätten. (mehr …)

Zitat der Woche – KW 40

 »Da, wo Begeisterung ist, ist Berufung.«

(Ute Lauterbach)

Wie wunderbar auf den Punkt gebracht von der weisen Ute Lauterbach! Spätestens seit ich die Begründern des „Instituts für psycho-energetische Integration“ vor ein paar Jahren auf einer Lesung in Köln erlebt habe, bin ich großer Fan dieser strangen, straighten, starken Frau. Mit unglaublicher Leichtigkeit gelingt es ihr, das, worüber schon so manch einer nächtelang wach gelegen hat und was uns so komplex erscheint, in scheinbar simple Worte zu fassen, die doch voller tiefer Wahrheit stecken.

Einen Gastbeitrag zum Thema Berufung findet ihr hier auf meinem Blog in Kürze von Coach, Autorin und Mediatorin Susanne van Vorst – stay tuned!

Zitat der Woche – KW 39

»Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.«

(Samuel Johnson)

Ist das nicht toll? Da gehe ich meine Zitate-Sammlung durch und stoße ausgerechnet auf die Worte des großen Lexikografen »Dr Johnson«. Besser könnte das Zitat der Woche gar nicht zum neuen Namen meines Blogs passen. Manchmal fügen sich die Dinge einfach…

Zitat der Woche – KW 38

»Unterlassene Handlungen ziehen einen katastrophalen Mangel an Folgen nach sich.«

(Stefan Jerzy Lec)

So charmant wie der polnische Aphoristiker Stefan Jerzy Lec hat wohl noch niemand auf den Punkt gebracht, dass wir in Zeiten unserer erhöhten Faulpelzigkeit besser nicht allzu viel erwarten sollten im Leben. Denn Däumchen-Drehen und Löcher-in-die-Luft-Starren werden uns kaum erfolgreicher, sportlicher oder finanziell unabhängiger werden lassen.

Nicht zu verwechseln ist diese Faulpelzigkeit allerdings mit dem wunderbaren Müßiggang, den ich jedem ans Herz legen möchte – im Besonderen denjenigen, die das Gefühl haben, vor einer weitreichenden Veränderung zu stehen, diese aber noch nicht ganz greifen können. Denn ein solcher Müßiggang kann durchaus produktiv und aufschlussreich sein, wie Siegfried Lenz schon 1962 wusste.

Zitat der Woche – KW 37

»Start where you are. Use what you have. Do what you can.«

(Arthur Ashe)

Ich habe mich diese Woche für das Arthur-Ashe-Zitat entschieden, weil ich im Moment ein bisschen Auffrischung meines Durchhaltevermögens ganz gut gebrauchen kann. Und ich glaube, was für Ashe als Tennisprofi galt, kann für mich Otto-Normal-Bloggerin nicht so verkehrt sein. Also, Leute, besinnen wir uns auf unsere Fähigkeiten und Talente, hören wir auf, auf den perfekten Zeitpunkt (für was! auch! immer!) zu warten und überall nur Hürden und Steine zu sehen – lasst uns loslegen! Denn wie die Höhner ganz richtig singen: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“