Autor: Sarah Richert

Lektorin - Korrektorin - Bloggerin - Anbieterin von Workshops & Schreibwerkstätten zu den Themen Schreiben/Lesen/Publizieren

Und welches ist Euer schönstes Buch…?

Acht Schauspieler. Äh, Autoren. Nee. Wie jetzt?

Heute habe ich in dem wunderbaren Blog „The Reading Room.“ einen interessanten Artikel gefunden, den ich gerne mit Euch teilen möchte. Interessant in meinen Augen deswegen, weil ich von der Mehrheit dieser acht Schauspieler ehrlich gesagt nicht wusste, dass sie auch Autoren sind – und zwar offenbar gar nicht mal so schlechte… Hier geht’s zum Artikel!

Ein unterschätztes Medikament…

»Bitte mehr Elch, weniger Anneliese«

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der BücherFrauen Berlin letzten Monat hat die wunderbare Nina George eine intelligente, witzige, vor allem aber aufrüttelnde Festrede gehalten, deren Lektüre ich jedem, der in irgendeiner Form mit der Buchbranche verbandelt ist – Autoren, Korrektoren, Lektoren, Buchhändlern, Verlegern, Vertretern, Agenten, im Besonderen aber: Männern wie Frauen! -, ans Herz legen möchte. Ihr findet sie hier.

Praktisch.

Da soll noch mal einer sagen, in Sachsen wären se nicht so tolerant…

Buchrezension – Antonia Michaelis: »Im Auge des Leuchtturms«

Es ist so weit: Ich möchte Euch zum ersten Mal mein Buch des Monats vorstellen!

Ich habe mich für »Im Auge des Leuchtturms« von Antonia Michaelis entschieden, da mich dieses Buch wirklich zutiefst berührt hat – wie im Übrigen schon »Friedhofskind«. Da es sich bei »Im Auge des Leuchtturms« nicht um einen Nachfolger handelt, kann das Buch losgelöst von anderen Werken der Autorin gelesen und verstanden werden. (mehr …)

Zitat der Woche – KW 41

»Damals sagte ich zu meiner Frau: ›Ich werde ein ganz gefährliches Experiment beginnen. Ich werde für das Publikum schreiben, und ich werde so schreiben, dass alle verstehen, was ich meine.‹«

(Marcel Reich-Ranicki)

Ein hervorragender Plan, findet ihr nicht? Und im Grunde gilt das doch fürs Reden genauso wie fürs Schreiben. Schon im Studium hab ich mich immer und immer wieder über die Professoren geärgert, die sich dermaßen verschraubt ausgedrückt haben, dass sie eigentlich einen Übersetzer gebraucht hätten. (mehr …)

Fun Fact

Menschen, die bei der Arbeitsagentur eine Anfrage stellen, ohne arbeitssuchend zu sein, melden sich … ratsuchend. Logo.

Zitat der Woche – KW 40

 »Da, wo Begeisterung ist, ist Berufung.«

(Ute Lauterbach)

Wie wunderbar auf den Punkt gebracht von der weisen Ute Lauterbach! Spätestens seit ich die Begründern des „Instituts für psycho-energetische Integration“ vor ein paar Jahren auf einer Lesung in Köln erlebt habe, bin ich großer Fan dieser strangen, straighten, starken Frau. Mit unglaublicher Leichtigkeit gelingt es ihr, das, worüber schon so manch einer nächtelang wach gelegen hat und was uns so komplex erscheint, in scheinbar simple Worte zu fassen, die doch voller tiefer Wahrheit stecken.

Einen Gastbeitrag zum Thema Berufung findet ihr hier auf meinem Blog in Kürze von Coach, Autorin und Mediatorin Susanne van Vorst – stay tuned!

Zitat der Woche – KW 39

»Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken.«

(Samuel Johnson)

Ist das nicht toll? Da gehe ich meine Zitate-Sammlung durch und stoße ausgerechnet auf die Worte des großen Lexikografen »Dr Johnson«. Besser könnte das Zitat der Woche gar nicht zum neuen Namen meines Blogs passen. Manchmal fügen sich die Dinge einfach…

Mein erster Rechtsverstoß

Vorgestern Abend lag ich nach einem recht entspannten Sonntag ziemlich früh in der Koje – es war vielleicht 22.30 Uhr -, weil ich ausgeruht in die volle Woche starten wollte, die mir bevorstand. Kurz nachdem mein Kopf das Kissen berührt hatte, war ich auch schon am Eindösen.

Um 22.47 Uhr jedoch saß ich senkrecht im Bett. Vollkommen fertig mit den Nerven. Mit einem Puls jenseits von Gut und Böse.

Nicht so clevererweise hatte ich vergessen, mein Handy vom WLAN zu trennen, sodass mich zu besagter Uhrzeit eine E-Mail mit der alarmierenden Betreffzeile »Verstoß Wortmarke Herzsprache®« erreichte. (mehr …)

Zitat der Woche – KW 38

»Unterlassene Handlungen ziehen einen katastrophalen Mangel an Folgen nach sich.«

(Stefan Jerzy Lec)

So charmant wie der polnische Aphoristiker Stefan Jerzy Lec hat wohl noch niemand auf den Punkt gebracht, dass wir in Zeiten unserer erhöhten Faulpelzigkeit besser nicht allzu viel erwarten sollten im Leben. Denn Däumchen-Drehen und Löcher-in-die-Luft-Starren werden uns kaum erfolgreicher, sportlicher oder finanziell unabhängiger werden lassen.

Nicht zu verwechseln ist diese Faulpelzigkeit allerdings mit dem wunderbaren Müßiggang, den ich jedem ans Herz legen möchte – im Besonderen denjenigen, die das Gefühl haben, vor einer weitreichenden Veränderung zu stehen, diese aber noch nicht ganz greifen können. Denn ein solcher Müßiggang kann durchaus produktiv und aufschlussreich sein, wie Siegfried Lenz schon 1962 wusste.

Fundstück des Tages

Diese Entdeckung wollte ich Euch nicht vorenthalten: großartiger Post zum Thema „How to Launch your Freelance Business