18 Monate später …

clock-359985_1920

Lang, lang ist’s her, dass ich den letzten Blogpost veröffentlicht habe, und viel ist seitdem passiert.

Hinter mir liegen:

  • anderthalb Jahre Selbstständigkeit,
  • die Erstellung meiner ersten Umsatz- und Einkommensteuererklärung,
  • Urlaube und Städtetrips,
  • finanzielle Engpässe,
  • ein runder Geburtstag,
  • neue Kontakte,
  • die Entdeckung hilfreicher Online-Software,
  • der Abschluss einer privaten Altersvorsorge,
  • Motivationsprobleme,
  • Energieschübe,
  • unerwartete Arbeitsaufträge,
  • eine Wohnungsaufgabe,
  • der Wegzug aus dem Rheinland,
  • der Einzug in ein neues Zuhause
  • und 39 Wochen Schwangerschaft.

Eines ist also garantiert nicht aufgekommen: Langeweile. Und sehr viel seltener als noch vor anderthalb Jahren: echte Frustration.* Ich durfte in den letzten 18 Monaten so viele Momente voller Dankbarkeit erleben, dass diese Augenblicke jedes negative Gefühl, das zwischendurch aufgekeimt sein mag, bei Weitem überlagern. Dankbar war und bin ich vor allem dafür, den Schritt in die Selbstständigkeit überhaupt gewagt zu haben. Nicht eine Sekunde habe ich diese Entscheidung bislang in Frage gestellt, egal, wie beschwerlich der Weg mitunter gewesen ist.**

Heute starte ich eine Reihe von Blogposts zu folgenden Themen:

Innerhalb der nächsten Tage erwarte ich mein erstes Kind, sodass sich das Leben noch einmal um einige Grad drehen wird. Ich freue mich schon jetzt darauf, Euch davon zu berichten, wie sich das Leben als Freiberufler mit Baby so gestalten wird …

Bis dahin wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Eure Anmerkungen und Erfahrungen!

 

* Eine Ausnahme war die Erstellung meiner Umsatz- und Einkommensteuererklärung, da war ich nervlich fertig mit der Welt. Daher noch einmal den allergrößten Dank an den lieben Freund, der mir mit Rat und Tat und Langmut zur Seite gestanden hat 🙏🏻 Und meine dringende Empfehlung an alle, die nicht das Glück haben, auf einen solch findigen Freund zurückgreifen zu können: Investiert in einen pfiffigen Steuerberater! Kostet Geld, spart aber Nerven. Und holt Euch am Ende ja womöglich auch mehr Geld wieder raus, als wenn ihr Eure Steuer alleine gemacht hättet …

** Nachdem die ersten bürokratischen Hürden genommen waren, haben sich die weiteren Herausforderungen zum Glück über mehrere Monate verteilt. Unterschätzt habe ich aber auf jeden Fall den organisatorischen Aufwand, der zu Beginn der Selbstständigkeit notwendig war. Es mag naiv gewesen sein, aber ich dachte, es wäre mit der Anmeldung der Freiberuflichkeit beim Finanzamt und ein paar Telefonaten, z.B. bei Kranken- und Rentenkasse, getan, doch weit gefehlt. Und das nicht zuletzt aufgrund der Inkompetenz der jeweiligen Gesprächspartner – dazu aber in einem separaten Beitrag mehr.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s